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Bärlauch

Bärlauch – Allium ursinum

Der Bärlauch ist eine der ersten grünen Heilpflanzen im Frühjahr.  Die Bärlauch Zeit ist relativ kurz, daher sollte man die Zeit nutzen um den frischen Bärlauch zu sammeln und zu verarbeiten, um seine Heilkräfte einzufangen. Beim Sammeln bitte gut aufpassen um ihn nicht dem giftigen Maiglöckchen oder der giftigen Herbstzeitlose zu verwechseln.  Allerdings soll man sowieso nur Pflanzen sammeln, die man auch kennt. Gesammelt werden die frischen Blätter vor der Blüte, aber auch die Knospen und die Blüten kann man sammeln und verarbeiten.

Der Bärlauch hilft uns im Frühjahr den Körper zu reinigen und zu stärken. Er wirkt blutreinigend, regt den Stoffwechsel an, hilft bei Bluthochdruck und ist sehr wirksam bei Verdauungsstörungen. Bärlauch wirkt regenerierend und kann helfen die Darmflora wieder aufzubauen z.B. nach einer Antibiotika-Kur.

Es gibt viele Möglichkeiten um ihn zu genießen, am Besten so frisch wie möglich –z.B. in Salaten, als Suppe, Bärlauch Butter, Pesto oder auf einem Butterbrot.  Trocknen ist eher nicht ratsam. Um seine Wirkstoffe einzufangen kann man auch eine Tinktur oder ein Öl ansetzen.

Um ein Bärlauch Öl anzusetzen werden die Blätter klein geschnitten und in ein Schraubglas gegeben (ca. halbvoll), dann mit gutem Olivenöl aufgießen und darauf achten, dass der Bärlauch mit dem Öl vollständig bedeckt ist (ansonsten besteht Schimmelgefahr). Nach 4 – 6 Wochen abseihen und das Öl in dunkle Glasflaschen füllen.   Das Öl kann für Salat verwendet werden oder auch zum Beizen von Fleisch.

Bei der Tinktur werden die Blätter auch klein geschnitten und in ein Schraubglas gefüllt, dann mit Alkohol, z.B. mit Wodka, auffüllen. Auch hier soll das Kraut komplett bedeckt sein. Nach 4 – 6 Wochen abseihen und die Tinktur in dunkle Glasflaschen füllen.  Von dieser Tinktur kann man täglich einige Tropfen (5 – 10) einnehmen.

 

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