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Veilchen

wohlriechendes Veilchen – Viola odorata

Mir kommt es vorher als würde es heuer besonders viele Veilchen geben, wohin ich auch schaue überall leuchten die violetten Blüten hervor. Aus den Gebüschen und Waldrändern leuchten sie mir entgegen und auch in der Rasenfläche sind sie besonders häufig.  Beim Spazierengehen im Wald wurde ich gestern eingehüllt von dem Duft des Veilchens.

Daher hab ich auch schon einige gepflückt und einen Veilchenessig, ein Veilchenöl und eine Veilchentinktur angesetzt. Und auch der erste Sirup im heurigen Jahr – der Veilchensirup – ist abgefüllt.

Eine Sage um das Veilchen erzählt, dass die ersten drei Märzveilchen, die du findest und isst, dich das ganze Jahr vor Krankheit schützen.

Veilchen wirken unter anderem schleimlösend, beruhigend, schweißtreibend, entzündungshemmend;

Hier möchte ich euch einige Ideen mitgeben um die Heil- und Wirkstoffe des Veilchens einzufangen.

Veilchenessig:  Veilchenblüten und -blätter in ein Schraubglas geben und mit Essig (Apfel-, Weinessig) aufgießen, so dass die Blüten mit dem Essig bedeckt sind.  Sechs Wochen lang ausziehen lassen, abseihen und in dunkle Flaschen abfüllen.

Gabriela Nedoma empfiehlt in ihrem Buch „Grüne Kosmetik“ den Veilchenessig zum Kühlen und Regenerieren der Haut im Sommer zu verwenden. Er reguliert die Fettproduktion und verfeinert das Hautbild. Dafür ein Teil Veilchenessig mit 4 Teilen Wasser verdünnen. Als Kompresse, Gesichtsmaske oder in einer Sprühflasche verwenden.

Veilchensirup: Wasser (ca. 1,5l) mit Zucker (ca. 1kg) aufkochen bis der Zucker vollständig aufgelöst ist, dann über die Veilchenblüten gießen, Zitronenscheiben dazugeben und 2-3 Tage stehen lassen. Danach abseihen, nochmals aufkochen und heiß in Flaschen abfüllen.

Veilchenöl: Veilchenblüten in ein Schraubglas geben und mit gutem Öl – ich verwende Mandelöl – aufgießen, so dass alle Blüten gut bedeckt sind (Achtung Schimmelgefahr). Sechs Wochen ausziehen lassen (ab und zu schütteln), nach sechs Wochen abseihen und in dunkle Flaschen füllen. Das Veilchenöl kann in der Fettphase einer Creme verwendet werden oder auch zu einer Salbe verarbeitet werden. Dafür das Veilchenöl mit Bienenwachs erhitzen bis das Wachs zergangen ist, wer möchte kann ätherisches Öl dazugeben, und dann in Salbentiegel abfüllen.

Veilchentinktur: Veilchenblüten in ein Schraubglas geben und mit 40% Alkohol (Wodka) übergießen. Sechs Wochen ausziehen lassen (ab und zu schütteln), nach sechs Wochen abseihen und in dunkle Flaschen füllen. Die Veilchentinktur kann z.B. in einer Creme, in der Wirkstoffphase, verwendet werden.

 

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