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Johanniskraut Salbe

Johanniskraut Salbe

Johanniskraut – Hypericum perforatum

Ein gutes Erkennungsmerkmal der Pflanze sind die kleinen Löcher in den Blättern. Hält man die Pflanze gegen die Sonne sieht man diese ganz genau, es sind die Öldrüsen der Pflanze. Von ihnen kommt der Name „Hypericum perforata (perforiert = durchlöchert). Zerreibt man die Blüte, so sieht man den roten Farbstoff (Hypericin) auf der Haut. Das Hypericin ist ein pflanzliches Antidepressivum und hat photosensibilisierende Eigenschaften. Es erhöht somit die Lichtempfindlichkeit unserer Haut.

Viele Legenden werden über das Johanniskraut erzählt. Einer Sage nach stammen die vielen Löcher in den Blättern vom Teufel, der die Blätter mit Nadeln zerstochen haben soll, weil das Johanniskraut eine mächtige Wirkung gegen ihn und gegen böse Geister besitzt. Eine andere Legende besagt, dass Johanniskraut aus dem Blut von Johannes dem Täufer entstand. Eine weitere, dass die Pflanze unter dem Kreuz Christi stand und jede Blüte einen Tropfen seines Blutes auffing.

Das Johanniskraut gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse und liebt trockene, sonnige Lagen und Waldränder, Wegränder und Magerrasen. Seine wichtigsten Inhaltsstoffe sind: Hypericin (pflanzl. Antidepressivum), Gerbstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl;

Die gelben Blüten des Johanniskrauts mit ihren strahlenartigen Staubblättern sehen aus wie die Sonne. Daher ist das Johanniskraut astrologisch hauptsächlich der Sonne zugeordnet. Sonnenpflanzen wirken auf das Herz und den Solarplexus, sie verbinden uns mit unserem höheren Selbst. Das Johanniskraut vereint alle Kraft des Sommers und des Lichtes in sich und hilft uns über den langen, kalten und dunklen Winter. Es schenkt uns Lebenskraft und erhellt unser Gemüt. Das Johanniskraut bringt unseren Körper wieder in seinen ursprünglichen Zustand und kann die Wirkung von Medikamenten schwächen.

Es ist inzwischen medizinisch bewiesen, dass diese Pflanze zentral auf unser Gehirn einwirken kann. In der Natur- und Volksheilkunde wird das Johanniskraut als Nerven- und Wundheilmittel verwendet. Eine Räucherung mit Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und gegen Depressionen. Die Blüte bringt Licht ins Dunkel.

Für die Johanniskrautsalbe habe ich das Johanniskrautöl  (ich habe einen Auszug in Olivenöl gemacht) mit Bienenwachs erhitzt bis das Wachs geschmolzen ist und dann in der Restwärme  die Sheabutter zum Schmelzen gebracht.

Die Flüssigkeit habe ich etwas abkühlen lassen und noch ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzugefügt und in Salbentiegel abgefüllt.

 

Die Salbe hilft bei Verspannungen, Rückenproblemen, leichten Verbrennungen, Sonnenbrand und kann wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung auch bei kleinen Wunden verwendet werden. Ich werde sie für meine Verspannungen im Nackenbereich nutzen.

 

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