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Die Magie des Räucherns

Beim Räuchern offenbart sich die Kraft und Seele einer Pflanze
und sie teilt ihre Weisheit mit.

(Susanne Fischer Rizzi – Botschaft an den Himmel)

 

Räuchern ist eines der ältesten Rituale der Menschheitsgeschichte. Räucherungen sind wahrscheinlich so alt wie die Entdeckung des Feuers. Vielleicht entdeckten unsere Vorfahren beim Verbrennen von Kräutern, wie z.B. Wachholder, die wohltuende und heilende Wirkung des Feuers.

Räucherungen gab es früher bei allen wichtigen Ereignissen des Lebens wie z.B. bei der Geburt, Tod, bei Krankheiten, bei Heirat aber auch bei Jahreskreisfesten. Man nutzte die desinfizierende Wirkung in Krankenzimmern, die medizinische Wirkung z.B. bei Erkrankungen der Atemwege, die konservierende Wirkung bei Lebensmitteln, zur Bekämpfung von Schädlingen aber auch die alltägliche Wirkung zum Parfümieren von Kleidung.

Wie wirkt räuchern?

Beim Räuchern wird der Geist der Pflanze (die Wirkung) von der Materie (Pflanzenkörper) gelöst. Die freigesetzten Duftmoleküle erreichen über die Nase nicht nur unser sensorisches Zentrum, sondern auch das limbische System. Das limbische System spielt eine wichtige Rolle bei unseren Emotionen, unserem Verhalten, unseren inneren Bedürfnissen, Instinkten und unbewusstem Verhalten.

Durch die Kraft des Feuers wird transformiert und gewandelt. Auf seelischer, körperlicher und geistiger Ebene können wir uns mit Düften beruhigen und entspannen, klären und vitalisieren, unsere Konzentration und Kreativität stärken, unsere Achtsamkeit und Intuition schulen, Heilungsprozesse unterstützen oder uns spirituell öffnen bzw. unsere spirituelle Entwicklung begleiten. Auch Themen wie Ärger, Frust, Traurigkeit, Motivation etc. lassen sich durch Düfte positiv beeinflussen.

Räuchern kann uns bei der Reise zu uns selbst unterstützen und  die Seele des Menschen tief berühren. Auch die Aura des Menschen kann mit Räuchern gereinigt werden, wenn negative Gedanken oder Einflüsse aus dem Außen sich festgesetzt haben. Manchmal bleiben an einem Ort Ängste, Gedanken, Sorgen oder Emotionen in der Luft hängen und beeinflussen die Energie im Raum („dicke Luft nach einem Streit“). Das Räuchern kann Räume atmosphärisch reinigen und Schwingungen neutralisieren.

Wie wird geräuchert?

Räucherschale – diese Schale oder auch Räucherpfanne wird mit Sand gefüllt. Die Räucherkohle über einer Kerze oder mit einem Feuerzeug entzünden, auf den Sand legen und mit der Feder an fächeln, das beschleunigt das Durchglühen. Erst wenn die Kohle außen gräulich oder weiß ist (wie Grillkohle), das Räucherwerk auflegen. Dazu das ausgewählte Räucherwerk etwas zerkleinern, Harze sollten gut gemörsert sein. Eine Messerspitze des Räucherwerks auf die glühende Kohle legen und mit der Feder den Rauch fächeln, damit er sich im Raum gut verteilt. Da das Räucherwerk auf der glühenden Kohle sehr schnell verbrennt, kann man eine feine Sandschicht oder Harze auf die Kohle geben und erst darauf das Räucherwerk legen. Beim Räuchern mit Kohle entsteht eine stärkere Rauchentwicklung – daher eignet sich diese Methode gut zum Ausräuchern. Ebenso kann man die Glut vom Kachelofen für diese Art des Räucherns verwenden.  Nach der Räucherung die Fenster öffnen und gut durchlüften, damit die Energie, von der man sich lösen möchte, entweichen kann.

 

Räucherstövchen – sind ähnlich gebaut wie Duftlampen für ätherische Öle. Auch beim Räucherstövchen kommt unten ein Teelicht hinein und über der Öffnung liegt ein Edelstahlmetallsieb. Bei dieser Variante ist der Duft feiner, hält länger an und es entwickelt sich weniger Rauch. Diese Methode eignet sich gut um feine Kräuter zu verräuchern. Werden Harze aufgelegt, sollten diese vorher gemörsert werden.

 

Räucherkegel – für einen Kegel werden die Räucherstoffe in einem Mörser fein verrieben. Dann wird Gummiarabicum-Pulver mit der doppelten Menge Wasser verrührt und einige Zeit quellen gelassen. Danach werden die Räucherstoffe mit der zähen Masse verrührt, geknetet und zu einem Räucherkegel geformt. Wenn die Kegel vollständig getrocknet sind, kann man sie entzünden und glimmen lassen.

 

Räucherkugel – manche Kräuter wie z.B. die Blätter vom Beifuß oder Salbei kann man zu kleinen kompakten Kugeln rollen und dann räuchern.

 

Räucherbündel – werden aus frischen (jedoch leicht angewelkten) Pflanzen mit Zweigen und Stängel gebündelt, mit einem Naturgarn fest verschnürt und an einem warmen, schattigen Platz getrocknet. Sie eignen sich besonders gut um Auszuräuchern und zur energetischen Reinigung von Häusern, Räumen oder Menschen. Dafür wird das Bündel an der Spitze über einer Kerze oder mit einem Feuerzeug entzündet und wieder ausgeblasen. Es beginnt zu glosen und ein feiner Rauch entsteht.  Das Räucherbündel kann mehrmals verwendet werden.

 

Hilfsmittel – Räucherkohle, Räuchersand, Räucherzange, Drahtbürste zum Reinigen des Siebs, Teelichter, Mörser,

Was wird geräuchert?

Zum Räuchern eignen sich Pflanzen aus dem Garten, aber auch Wildkräuter. Man kann von der Blüte über die Blätter bis zur Wurzel die Kraft der Pflanze beim Räuchern nutzen aber auch Harze, Moose, Flechten, Rinden und Gewürze können geräuchert werden.  Die getrockneten Kräuter können einzeln verräuchert oder auch zu einer Räuchermischung verarbeitet werden.

Das Räucherwerk sollte von bester Qualität, rein, ohne Farb- oder andere Zusatzstoffe und am besten biologisch kultiviert sein, da die Duftstoffe direkt in unseren Körper eindringen!

Die Räucherdüfte bringen die Seele ins Schwingen und sind Balsam für die Sinne.

In unseren Räucherworkshops zeigen wir dir ganz genau, wie man räuchern kann und was es dabei alles zu beachten gibt!

Wir wünschen Dir eine magische Räucherzeit!

Alles Liebe,

Angelika & Silvia

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